Was tun bei ungewollten Trainingsausfällen?

Was tun bei ungewollten Trainingsausfällen?

Du trainierst seit Wochen regelmäßig auf ein bestimmtes Ziel hin. Du spürst schon, wie das Training langsam greift. Doch – oh nein – es bannt sich ausgerechnet jetzt eine Verkühlung oder eine Verletzung an. 

Was nun? 

  • Weiter trainieren oder eine Pause einlegen? 
  • Geht die Form dann flöten? 
  • Waren jetzt die ganzen Trainings umsonst?

Prinzipiell sollte bei Krankheit oder Verletzung immer ein Arzt konsultiert werden und zwar immer besser früher als später! Bei Auftreten von Krankheiten oder Verletzungen ist auf jeden Fall zu pausieren.

Die Heilung verzögert sich, wenn du deinen Körper in dieser Phase mit Trainings zusätzlich belastest. Leider kommt es - selten aber doch - bei Wettkämpfen sogar zu Todesfällen, weil Krankheiten übergangen worden sind.

Bei leichtem Schnupfen oder Kopfweh kann meistens trotzdem weiter trainiert werden. Du solltest jedoch einen Gang zurückschalten und in deinen Körper hineinhören. Oft tut frische Luft sogar ganz gut.

Und keine Sorge: Der Körper merkt sich sämtliche deiner Trainings, kein Training ist umsonst. Sollten mal 1 bis 3 Einheiten wegen Krankheit oder berufsbedingt ausfallen, verlierst du sicher nicht gleich deine gesamte gute Form.

Im Vorfeld einplanen kann man solche Ausfälle, indem man beispielsweise bei einem 12-wöchigen Trainingsplan bereits 13 oder 14 Wochen vor dem Wettkampf mit dem spezifischen Training anfängt.

Bei einem Marathon-Training zum Beispiel beginnt die Reduktion des Trainingsumfangs (Tapering) bereits 2 Wochen vor dem Wettkampf. Das würde nicht funktionieren, hätte der Körper die Marathontrainings nach 2 Wochen schon vergessen ;-)

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